Blasssporröhrling, Gyroporus 

Zwei mittelgrosse Arten mit auffällig hellen, weisslichen bis blassgelben Röhren. Der Hut ist glatt, feinfilzig bis faserig-filzig, in blassgelber bis kastanienbrauner Farbe. Beide Arten mögen sandige Böden und erscheinen vom Sommer bis zum Herbst. Gyroporus bedeutet «Rundporer» (griech. gyros = Kreis, Windung). Der Kornblumenröhrling (G. cyanescens) verfärbt sich bei Verletzung oder an Druckstellen sofort tiefblau, der Hasenröhrling (G. castaneus) hingegen bleibt unverändert. Da beide Arten in der Regel selten vorkommen, sollen sie geschont werden. Ihr Speisewert wird verschieden beschrieben. M. Bon bewertet den Hasenröhrling mit «verdächtig». Bei den meisten Autoren gelten jedoch beide Blasssporröhrlinge als essbar.

Deutscher Name Botanischer Name Vorkommen Speisewert
Hasen-Blasssporröhrling Gyroporus castaneus im Nadel- und vor allem im Laubwald. kein Speisepilz
Kornblumen-Blasssporröhrling Gyroporus cyanescens im Laub- und Nadelwald, auf saurem Boden. kein Speisepilz

 

© 10. 2013 · R.Winkler · Die Angaben zum Speisewert stützen sich auf die gängigen, aktuellen Publikationen im deutschen Sprachraum. Bei Unverträglichkeit wird jede Haftung abgelehnt.

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